Historische Zäune an der Lernstation Streuobstwiese

An der Lernstation Streuobstwiese ist in einer Mitmachwerkstatt ein Stück "historischer Zaun" entstanden, wobei alte Techniken und auch damals zugängliches Material verwendet wurden.
Die Streuobstwiesen mit verschiedenen Obstsorten sind nicht nur ein Beispiel für die biologische Vielfalt der bei uns heimischen Früchte, sie bieten auch für Lebensräume für viele Pflanzen und Tiere, die auf den heutigen Ackerflächen keine Chance mehr haben. Die Wiese unter den Bäumen wurde früher als Weide und für die Heugewinnung genutzt und durch Zäune eingefriedet. Das ÖBZ möchte diesen Lebensraum auch in der Großstadt sichtbar machen. Deswegen entsteht  in der Nähe des Gebäudes die Lernstation Streuobstwiese mit historischem Zaun. Dabei entwickeln Bürgerinnen und Bürger in einem Beteiligungsprojekt unter anderem Infotafeln und interaktive Erlebnisstationen für die Besucher. Die Umsetzung dieser Ideen erfolgt schrittweise.
 
Um allen Interessierten, einzelnen und Gruppen im Rahmen des ÖBZ-Programms, ein Betreten der Fläche ohne die unangenehmen Begleiterscheinungen Hundehaufen zu ermöglichen, entstehen die historischen Zäune, die schon früher den Bereich von Streuobstwiesen geschützt haben.
Selbstverständlich bleibt der Zugang zur Wiese für alle Besucherinnen und Besuchern offen. Die Gartentüren werden nicht verschlossen. Wir freuen uns, wenn Sie den Kultur- und Lebensraum Streuobstwiese ohne ärgerliche Begleiterscheinungen entdecken wollen!