Globale Ziele für nachhaltige Entwicklung

Das Weltaktionsprogramm Agenda 2030, seine Nachhaltigkeitsziele (SDGs) und die Rolle der Bildung 
 
Mit der UN-Konferenz für Umwelt undEntwicklung 1992 in Rio hat der Weg in Richtung nachhaltige Entwicklung begonnen. Im Abschlussdokument der Agenda 21, ist Bildung als ein zentraler Schlüssel benannt, um die Zukunftsfähigkeit unserer Erde weltweit zu erwirken. 2015 haben die Vereinten Nationen unter dem Titel „Transforming our world: the 2030 Agenda for Sustainable Development" eine globale Entwicklungsagenda beschlossen. Dieses Weltaktionsprogramm haben 193 Staaten unterschrieben, die sich damit verpflichten, ihre Anstrengungen für ein menschenwürdiges Leben für alle und die Wahrung der natürlichen Lebensgrundlagen für zukünftige Generationen miteinander in Einklang zu bringen. Nachhaltige Entwicklung, die Verringerung sozialer Ungleichheit, globale Gerechtigkeit, das Bemühen um eine friedliche und inklusive Gesellschaft sowie die gemeinsame Verantwortung für den Planeten sind die Kernbotschaften der Agenda, deren Umsetzung bis zum Jahr 2030 durch die "Sustainable Development Goals”, die 17 Nachhaltigkeitsziele, gewährleistet werden soll. Bildung spielt in der Agenda 2030 eine wichtige Rolle. Im Ziel 4 wird festgelegt, dass allen Kindern und Erwachsenen ein Zugang zu einer inklusiven und qualitätsvollen Bildung ermöglicht werden soll. Darüber hinaus benötigt die Agenda 2030 auch eine breite Zustimmung in der Gesellschaft und ein Verständnis für die anstehenden Aufgaben. Daher ist in den 17 Zielen auch festgehalten, dass alle Lernenden Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung und Lebensstile erwerben sollen.
 
SDGs und Schulklassenangebote am ÖBZ
 
Wie finden diese umfassenden Nachhaltigkeitsziele nun Eingang in unsere Schulklassenprogramme
am ÖBZ? In unseren Programmen spielen handlungsbezogene und erlebnisorientierte Methoden eine große Rolle. Denn wir wollen mit den Schülerinnen und Schülern von der Theorie und vom Wissen in die Praxis kommen und Mut zum Handeln machen. Unsere erfahrenen Umweltpädagoginnen und -pädagogen veranschaulichen die Themen durch Erkundungen, Experimente, Spiele und kreatives Gestalten. Sie bieten Freiraum für eigenständiges, neugieriges Denken. Team- und Kleingruppenarbeiten fördern soziale  Kompetenzen, gewähren Entfaltungsspielraum und ermöglichen eigenständige Lernerfahrungen. Die Heranwachsenden können ihre eigenen Wertvorstellungen und Handlungsmuster erkennen, hinterfragen und diskutieren. Dabei werden sie zu kreativen, lösungsorientierten Gedanken und Handlungsweisen angeregt. Querschnittsthemen wie etwa der Umgang mit unseren wertvollen endlichen Ressourcen, die Auseinandersetzung mit dem eigenen Lebensstil und Konsumverhalten und dessen Auswirkungen sind dabei ebenso relevant wie die Beschäftigung mit grundlegenden Fragen wie etwa derjenigen, was eigentlich ein gutes Leben ausmacht.
 
Kurzum: Was wir bieten ist Bildung für nachhaltige Entwicklung.