Im Frühjahr 2026 wurde die südlich ausgerichtete Fläche im Saumbereich der ans ÖBZ angrenzenden Memeler Straße, auf der früher vornehmlich Topinambur angebaut wurde, umgestaltet. Zunächst wurden die Fläche so vorbereitet, dass man auf ihr eine Natursteinmauer errichten konnte. Mit Unterstützung der Ausbildungsabteilung des Bereichs Gartenbau der Landeshauptstadt München wurde hier eine 20 Meter lange Trockenmauer aufgeschichtet und der Bereich dahinter mit Sand aufgeschüttet. Diese biodiversitätsfördernde Maßnahme umfasst neben der Trockenmauer ein Sandarium, Totholz und wird im Rahmen des Projekts "BioDivHubs - Biodiversität ins Quartier" weiterentwickelt. Als weiteres wird sie um ein Laichgewässer für Wechselkröten bereichert. In unmittelbarer Nähe befinden sich das Schaubeet (Rewilding the City) und das inklusive Hochbeet mit heimischen Wildstauden - ebenfalls Aktivitäten im Zuge des BioDivHubs-Projekts. Benachbart ist zudem eine Wildbienen-Lernstation installiert, sodass man an diesem Ort auf dichtem Raum vielfältige Biotopstrukturen zeigen kann, was insgesamt das ÖBZ-Gelände als Lernort für Biodiversität aufwertet.
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