Von 5. Oktober bis 27. November 2026 zu den Öffnungszeiten des ÖBZ
In unserer meist bis auf den letzten Quadratmeter genutzten Landschaft werden die Lebensräume für Wildpflanzen immer kleiner. „Wilde Ecken“ in Dörfern und Städten gewinnen damit als Rückzugsgebiete zunehmend an Bedeutung. Dass „Ruderalpflanzen“ kein „Unkraut“, sondern Multitalente sind, will diese Ausstellung zeigen. Sie besiedeln vom Menschen geschaffene, aber nicht genutzte Standorte - sogenannte Ruderalstellen.
Diese Pflanzen binden im Siedlungsbereich Staub und schützen offene Böden vor Austrocknung und Erosion. Sie begleiten uns als Teil der Stadtnatur durchs Jahr und sind mit ihrer Farbenpracht und Formenvielfalt meist auch optisch ein Genuss! Zudem sind die trocken-warmen Ruderalflächen mit ihrer Pflanzenvielfalt ein Paradies für insektenfressende Tierarten wie z.B. Spinnen, Fledermäuse, Spitzmäuse, Eidechsen oder viele Vögel. Die Ausstellung bringt diese vernachlässigten Pflanzen wieder ins Bewusstsein, zeigt ihre Schönheit, Bedeutung und bewährte Verwendung.
| Veranstaltungsart: | Ausstellung |
| Veranstalter: | BUND Naturschutz Ortsgruppe München-Ost und ÖBZ |