Ausstellung "Erdbilder" von Trisha Kanellopoulos bis 9. August 2019 im ÖBZ

Die Künstlerin Trisha Kanellopoulos benutzt selbst hergestellte Naturfarben basierend auf Erden aus aller Welt, um die Ästhetik der Linie und die Eleganz der Landschaft zu begreifen. Nun zeigt sie ihre Kunstwerke vom 22. Juni bis zum 9. August 2019 im Ökologischen Bildungszentrum München (ÖBZ). Am Samstag, 22. Juni wurde die Ausstellung mit einer Vernissage eröffnet.

Ausstellung ERDBILDER im ÖBZIn der Ausstellung legt die Künstlerin den Fokus auf regionale Erden und liefert so spannende „Erd"-Bezüge zur umgebenden Landschaft im Münchner Osten. Der Mensch verliere immer mehr den realen Bezug zur Natur, sagt sie und ist überzeugt: Den Weg des Erkennens und Begreifens können wir wieder finden, indem wir mit der Natur kommunizieren und uns von der Natur lehren lassen.

Geprägt durch ihre instinktiven und visuellen Eindrücke der Landschaft, übersetzt die Künstlerin die Rauheit der Natur in eine ruhige Ästhetik. Dabei folgt sie einem streng kompositorischen Aufbau, der von einer horizontalen Struktur beherrscht wird. Auf der Leinwand entstehen übereinander gelagerte Schichten, die sich in ihrer Härte und Weichheit, Grobheit und Feinheit stets zu einem poetischen Gesamtbild aus Form und Raum zusammenfügen. Die geometrisch angelegten Arbeiten verdichten sich zu einem archäologisch anmutenden, oftmals an Landschaften erinnernden Schichtbild. Wie auch die Arbeiten mit Asche, die aus verbrannter Materie entstehen.

Durch die Reduzierung zum Formlosen finden sich Analogien zum Minimalismus und zur Kunst des Informel. In dieser Manier möchte Trisha Kanellopoulos mitunter unser Bewusstsein für den Umgang mit und in der Natur stärken. Mit den erkennbaren Konstanten, wie das Schweben der Linien, der Drang nach Berührung und die langsam entstehende Tiefe, weckt sie das Verlangen des Betrachters sich in der Natur zu finden, mit der Natur zu kommunizieren und bewusster in ihr zu leben.

Trisha Kanellopoulos wuchs in Princeton, New Jersey auf und studierte in New York Fotografie. Die Vereinigten Staaten verließ sie 1975 nach München, wo sie bis heute lebt und arbeitet. An der Sommerakademie in Salzburg bildete sich Trisha Kanellopoulos im Bereich der Bildenden Kunst bei Jim Dine fort und war ebenfalls Schülerin bei Clinton Storm in Berlin. Sie ist Mitglied bei der Künstlervereinigung BBK München, der NEUEN GRUPPE e.V. im Haus der Kunst, München sowie Mitglied des Künstlerverbundes im Haus der Kunst, München.

Die Ausstellung ist bis zum 9.8.2019 im Foyer und auf der Galerie des ÖBZ zu sehen und von Montag bis Donnerstag 9.00 bis 16.00 Uhr, Freitag 9.00 bis 13.00 Uhr und am Wochenende bei Kursbetrieb geöffnet| keine Anmeldung erforderlich | Eintritt frei

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